Mit einem eindeutigen Votum ist am heutigen Mittwoch Udo Wichert, Geschäftsführer der Evonik Fernwärme, erneut als Vizepräsident in den Vorstand des AGFW e.V (früher: Arbeitsgemeinschaft Fernwärme, heute: Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung e.V.) gewählt worden. Auf der 41. Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main bestätigten die Delegierten Wichert in dieser wichtigen Funktion.
"In Zeiten kontroverser Debatten um einen energiepolitischen Umbruch ist es besonders wichtig, die Stimme für die umweltschonende Kraft- Wärme-Kopplung aus hocheffizienten Kraftwerken - wie sie von der Steag betrieben werden - zu erheben", erklärte der in seinem Amt bestätigte Vizepräsident. Wichert betont: "Dies ist mein persönlicher Anspruch sowohl in der Rolle des Fernwärme Geschäftsführers vor Ort als auch im Vorstand des Branchenverbandes AGFW."Der AGFW ist der Spitzenverband der energieeffizienten Versorgung mit Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung und vereint über 400 regionale und kommunale Versorgungsunternehmen, Kontraktoren sowie Industriebetriebe der Branche aus Deutschland und Europa. AGFW vertritt über 90 Prozent des deutschen Fernwärmeanschlusswertes. Damit ist der AGFW der größte Verband dieser Art in Westeuropa.
Als größtes Fernwärme-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen deckt Evonik Fernwärme mit einer jährlichen Wärmelieferung von 2,3 Mrd. kWh einen Wärmebedarf von mehr als 300.000 Wohneinheiten. Mehr als 90 Prozent dieser Wärme wird nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Daher sieht das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sie als Ersatzmaßnahme für den Einsatz erneuerbarer Energien vor. Die Wärme wird über das erste überregionale Fernwärme-Verbundsystem in Deutschland, der Fernwärmeschiene Ruhr, in die innerstädtischen Fernwärmenetze Bottrop, Essen und Gelsenkirchen verteilt.
Über dieses weit verzweigte Versorgungsnetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 580 km stellt Evonik Fernwärme sicher, dass Wohnungen, öffentliche Gebäude, Schwimmbäder, Krankenhäuser sowie Industrie- und Gewerbebetriebe bedarfsgerecht und sicher mit ‚fertiger’ Wärme beliefert werden.
Die durch den Einsatz von Fernwärme erreichte Reduzierung der CO2-Emissionen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Fernwärme ist sicher, sauber und bequem – eine sympathische Energie.