SENS stellt Solarparks in Spanien fertig

Zwei Anlagen mit zusammen 80 Megawatt Leistung sparen in Andalusien künftig etwa 75.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr ein

Andalusien/Würzburg. SENS Ibérica, die spanische Tochtergesellschaft der in Würzburg beheimateten STEAG Solar Energy Solutions GmbH (SENS) hat mit Projektpartner Aurinka International zwei weitere Solarparks im spanischen Andalusien für Investor Aquila Capital fertiggestellt und in Betrieb genommen. Zusammen kommen die beiden Anlagen auf eine Leistung von 80 Megawatt (MWp). Gelegen sind die Parks in der Wüste von Tabernas, einer mit mehr als 300 Sonnentagen pro Jahr für PV-Technik besonders ertragsstarken Landschaft nahe der südspanischen Stadt Almeria.

Die beiden PV-Anlagen, darunter „La Cabrita“ mit 50 MWp, welche bereits im letzten Jahr in Betrieb genommenen wurde und „EGA“ mit 30 MWp, fertiggestellt vor wenigen Wochen und nun an den Investor übergegangen, sind Teil einer größeren Projektpipeline mit einer geplanten Gesamtkapazität von 180 MWp, die die spanische SENS-Landesgesellschaft mit Partner Aurinka aktuell realisiert.

In den kommenden Monaten wird als nächster Projektbaustein der Solarpark ‚Tabernas II‘ mit weiteren 50 MWp realisiert. Das Projekt steckt derzeit bereits mitten in der Bauphase. Ein weiterer Bauabschnitt mit noch einmal 50 MWp soll noch in diesem Jahr folgen. Auch in diesem Fall wird SENS als bewährter EPC-Dienstleister Planung, Realisierung und Inbetriebnahme bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe an Investor Aquila Capital übernehmen; auch die spätere Wartung liegt in der Verantwortung von SENS und Partner Aurinka.

Solarparks schaffen zusätzlichen Mehrwert
Wegen der für Photovoltaik-Anlagen idealen Standortbedingungen kommen allein die beiden nun an den Investor übergebenen Parks auf eine Jahreserzeugung von rund 160.000 Megawattstunden (MWh); dies entspricht einer jährlichen CO2-Ersparnis von etwa 75.000 Tonnen.

Neben der üppigen Ausbeute an klimaneutraler, grüner Energie wirken die von SENS errichteten Solarparks noch in einer anderen Weise positiv: Sie spenden der heimischen Tier- und Pflanzenwelt Schatten, verbessern damit deren Lebensqualität und leisten so einen Beitrag zur Wahrung der Artenvielfalt.

Ausgleichsmaßnahmen verbessern Lebensqualität von Flora und Fauna
Hinzu kommen gemäß Auflagen der spanischen Naturschutzbehörden weitere Ausgleichsmaßnahmen, weil die Wüste von Tabernas als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Diese sehen etwa die Errichtung von Futterstellen und Tränken, Sitzstangen, die Anpflanzung von Futterpflanzen oder die Schaffung von schattenspendenden Höhlen vor – allesamt Maßnahmen, wodurch die Solarparks eine zusätzlich positive Wirkung für ihr Umfeld entfalten.

Mit der Fertigstellung der beiden Parks und der bevorstehenden Errichtung des nächsten Teilprojekts „Tabernas II“ kommt die SENS den selbstgesetzten Ausbauzielen auf dem attraktiven spanischen PV-Markt einen weiteren Schritt näher.

Ausblick
„Wir werden unsere Aktivitäten in Spanien in den nächsten Monaten deutlich intensivieren – sowohl im Bereich der Großanlagen als auch im C&I Segment und angrenzender Technologien“, gibt SENS-Geschäftsführer André Kremer einen Ausblick auf die kommenden Monate.