STEAG diskutiert Energiezukunft

„Digital Energy Week“ gibt Einsichten in aktuelle Branchentrends und Projekte

Essen. Das Essener Energieunternehmen STEAG lädt vom 8. bis 11. November zu einer „Digital Energy Week“ ein. Dabei stellen nationale und internationale Referenten aus dem Unternehmen sowie Kunden der STEAG aktuelle Trends der Branche und beispielhafte Projekte vor. Konferenzsprache ist Englisch. Die Teilnahme ist kostenfrei und steht nach Online-Anmeldung allen Interessierten offen. Die Themenpalette der Vorträge reicht dabei von einer Auseinandersetzung mit den aktuellen Megatrends der Branche bis hin zu Erfahrungsberichten, etwa über die Perspektiven der Fernwärme in der Energiewelt von Morgen. Dabei ist ein wesentlicher Schwerpunkt der insgesamt 16 Vorträge die Digitalisierung.

Ziel der „Digital Energy Week“ ist es, die Perspektiven der Energiewirtschaft am Beispiel von Themen und Projekten aus dem Hause STEAG zu erläutern und zu diskutieren. „Zum einen wollen wir zeigen, was wir können – und wie gut wir es können. Zum anderen geht es darum, mit Fachleuten der Branche sowie Marktpartnern und potenziellen Kunden ins Gespräch darüber zu kommen, welche Chancen insbesondere die Digitalisierung für die Zukunft der Energiewirtschaft schon heute spielt“, sagt Ulrich Sigel, Geschäftsführer der STEAG Energy Services GmbH und einer der Referenten der „Digital Energy Week“.

Vorausschauender Anlagenbetrieb
Weitere Berichte befassen sich mit dem jüngst vorgestellten Software-Tool „Sensaia“, das mittels künstlicher Intelligenz einen vorausschauenden und dadurch präventiven Betrieb von Solaranlagen ermöglicht. Diese „Predictive Maintenance“ – zu Deutsch vorausschauende Instandhaltung – genannte Technik kommt bei STEAG und ihren Kunden nicht nur bei Solaranlagen, sondern schon seit vielen Jahren auch bei Windparks oder Feuerungsanlagen zum Einsatz. Über den Einsatz der IT-Lösungen zum Monitoring des Anlagenbetriebs konventioneller Kraftwerke wird es Erfahrungsberichte von Kunden aus Asien geben.

Energiewirtschaft und Stadtplanung
Weitere Vorträge zeigen auf, wie die Energieversorgung der Städte von Morgen aussehen kann: So berichtet Matthias Ohl, technischer Geschäftsführer der STEAG Fernwärme GmbH, über Strategien und Maßnahmen zur weiteren Dekarbonisierung der heute schon ressourcen- und umweltschonenden Fernwärmeversorgung. Ergänzend stellt Dr. Florian Dauber über digitale Lösungen für „smarte“ Stadtquartiere von Morgen vor.

Wasserstoff und die Dekarbonisierung der Industrie
Einen weiteren Schwerpunkt bilden Vorträge über STEAG-Lösungen zur Dekarbonisierung der Industrie anhand ausgewählter Praxisbeispiele sowie zum Einsatz von grünem Wasserstoff in der Stahlindustrie. „Das technische und energiewirtschaftliche Know-how von STEAG gründet auf mehr als 80 Jahren Erfahrung bei Planung, Bau und Betrieb komplexer Energiesysteme. Daran anknüpfend erarbeitet STEAG schon heute wegweisende Lösungen für die emissionsfreie Energiewelt von morgen“, sagt Referent Jan Hintzen, der sich bei STEAG mit den Themen Wasserstoff und „Power-to-X“-Technologien befasst.

„Die ‚Digital Energy Week‘ ist insofern nicht nur eine Leistungsschau von STEAG, sondern sie zeigt auch auf, dass es für viele der gegenwärtigen Herausforderungen der Energiewende bereits praktikable Lösungen gibt. Damit sind die 16 Vorträge ein Mutmacher, diese Herausforderungen entschlossen anzugehen“, sagt Dr. Ralf Schiele, der als Geschäftsführer der STEAG GmbH die Bereiche Markt und Technik verantwortet. Dass die Vorträge durchweg auf Englisch gehalten werden, unterstreicht die internationale Perspektive der Veranstaltungswoche.

Anmeldung und Teilnahme
Interessierte können sich über die Internetseite https://www.steag-energyservices.com/de/energy-week für die „Digital Energy Week“ anmelden. Dort ist auch das vollständige Tagungsprogramm der Veranstaltungsreihe inklusive weiterführender Informationen zu den Vorträgen sowie Referenten hinterlegt.