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  • STEAG baut Ausbildungswerkstatt in Herne

    Energiekonzern bildet Nachwuchskräfte ab Juli 2020 in modernen Räumlichkeiten in der Forellstraße aus.

    Herne. Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda und STEAG-Arbeitsdirektor Alfred Geißler starten mit einem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten für die neue Ausbildungswerkstatt.

    Das Energieunternehmen STEAG hat in der Forellstraße in Herne mit den Bauarbeiten für eine neue Ausbildungswerkstatt begonnen: Am heutigen Donnerstag, 12. Dezember, nahmen Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne, und Alfred Geißler, Arbeitsdirektor der STEAG GmbH, den Spaten für den symbolischen ersten Spatenstich in die Hand. Bis zum Sommer 2020 entstehen in der Forellstraße auf 900 Quadratmetern neue Räumlichkeiten für die gewerblichen Auszubildenden von STEAG. Dazu gehören ein Neubau für die Umkleiden, Dusch-, Sanitär-, Sozial- und Besprechungsräume sowie eine bestehende Fahrzeughalle, in welche die eigentliche Werkstatt integriert wird. In der Ausbildungswerkstatt werden in den vier Lehrjahren bis zu 16 Auszubildende gleichzeitig betreut. Zur Ausstattung der Werkstatt gehört neben Werkbänken, Säulenbohrmaschinen, Drehmaschinen und Fräsen unter anderem eine moderne Schulungsumgebung für speicherprogrammierbare Steuerungen.

    „Ich freue mich sehr darüber, dass mit der Ausbildungswerkstatt hier in unserer Stadt ein neuer Ort entsteht, an dem viele Auszubildende aus Herne und Umgebung ihre Zukunft gestalten werden. Jungen Menschen gute Perspektiven zu bieten, das ist das Ziel des Bündnisses für Arbeit in Herne – insbesondere mit Blick auf die Duale Ausbildung“, betont Oberbürgermeister Frank Dudda.

    „Die heutigen Auszubildenden sind die Fachkräfte von morgen. Wir müssen sie jetzt gut ausbilden, damit wir später die notwendigen Kompetenzen im Unternehmen haben. Für viele Bereiche, zum Beispiel für Elektro- und Servicetechnik benötigen wir spezielles Fachpersonal, das wir am Arbeitsmarkt kaum finden. STEAG legt deshalb sehr viel Wert auf die Qualität der Ausbildung“, sagt Alfred Geißler. STEAG werde ab sofort bedarfsorientiert ausbilden, so der Arbeitsdirektor. Dies biete den Ausgelernten die Möglichkeit einer Übernahme in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis.

    Torsten Koch, Ausbildungsleiter bei der STEAG-Tochtergesellschaft STEAG Technischer Service (STS), erklärt: „Herne wird ab dem kommenden Jahr zum zentralen Ausbildungsort für unsere gewerblichen und technischen Berufe. Hier bündeln wir Expertise und Ausstattung im Sinne unseres zukunftsorientierten Ausbildungskonzepts.“ Die Ortswahl ist durch die Verlagerung des Bedarfs an Fachpersonal von den Kraftwerken hin zum Geschäft mit technischen Dienstleistungen rund um die Energieerzeugung begründet. Die STEAG-Tochtergesellschaft STS, die ihren Kunden aus Energiewirtschaft, Kommunen und Industrie Instandhaltungsdienstleistungen anbietet, übernimmt deshalb die gewerbliche und technische Ausbildung innerhalb des STEAG-Konzerns.

    Derzeit bildet STEAG junge Menschen zum Elektroniker für Betriebstechnik und zum Industriemechaniker aus. Insgesamt sind momentan 58 gewerbliche und technische Auszubildende bei STEAG beschäftigt. Bevor sie in den Abteilungen eingesetzt werden, besuchen sie 18 Monate lang die betriebseigene Werkstatt. Noch lernen die Auszubildenden in den Ausbildungsstätten am Standort Duisburg-Walsum und bis Sommer 2020 am mittlerweile stillgelegten Kraftwerk in Lünen. Dieses Gelände geht Ende 2019 in neue Hände über.

    Bildunterschrift: Spatenstich in Herne (v.l.n.r.): Philip Leon Gerding, Auszubildender, Torsten Koch, Ausbildungsleiter STEAG Technischer Service, Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, Stadt Herne, Alfred Geißler, STEAG-Arbeitsdirektor und Christoph Pietruszk, Auszubildender