Klimakavaliere haben Förderung verdient!

Nicht nur Land und Bund fördern effiziente Energienutzung mit verschiedenen Programmen. Weitere Fördermöglichkeiten eröffnen der CO2-Einsparbonus von STEAG Fernwärme sowie der InnovationCity roll out im Ruhrgebiet.

Bundesförderung für effiziente Gebäude

Zum Jahresbeginn 2021 ist die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gestartet und die energetische Gebäudeförderung des Bundes somit neu aufgesetzt.

Zum 01.01.2021 wurde eine neue BEG eingeführt. Damit wird die energetische Gebäudeförderung des Bundes in Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 und der Förderstrategie „Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) neu aufgesetzt. 

Mit der BEG kann als Einzelmaßnahme auch der Anschluss an ein öffentliches Wärmenetz mit einem Zuschuss von 35 Prozent gefördert werden. Wird hierbei gleichzeitig eine Ölheizung ausgetauscht, erhöht sich die jeweilige Förderquote noch einmal um einen Bonus auf 45 Prozent. 

Fernwärme von STEAG Fernwärme hat einen nachgewiesenen Primärenergiefaktor von 0,24, sodass die Voraussetzung zur Beantragung der höchsten Förderquote nach BEG (Primärenergiefaktor maximal 0,25) erfüllt ist.

Im Gegensatz zur Förderung von neuen Fernwärme-Hausanschlüssen und -Übergabestationen nach dem Programm „progres.nrw“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE) kann nun auch die Erneuerung oder Erweiterung einer bestehenden Fernwärmeanlage gefördert werden. 

Eine Kumulierung der Förderung nach der BEG EM (Einzelmaßnahme) mit anderen Fördermitteln (z.B. progres.nrw) ist grundsätzlich möglich, jedoch maximal bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Ergibt sich infolge der Kumulierung für die zu fördernde Maßnahme eine Förderquote von insgesamt mehr als 60 Prozent, hat dies der Fördernehmer dem jeweiligen Durchführer - also z.B. das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr (BAFA) anzuzeigen. 

Wenn Sie dieses Förderprogramm des Bundes in Anspruch nehmen möchten, machen wir Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass eine Beauftragung von STEAG Fernwärme GmbH durch Sie erst dann erfolgen darf, wenn Ihnen der Bewilligungsbescheid vorliegt.

 

progres.nrw

Inhalt und Ziel der Förderung

Die förderpolitischen Aktivitäten des Landes NRW hinsichtlich Energie sind in dem Programm "progres.nrw" gebündelt. Teil dieses Programms ist die Richtlinie zur Förderung der rationellen Energieverwendung, der regenerativen Energien und des Energiesparens (progres.nrw - Klimaschutztechnik), die nunmehr auch die Förderung der Nah- und Fernwärme berücksichtigt. So wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen geleistet.

Voraussetzung und Höhe der Förderung

Fernwärme von STEAG wird überwiegend im Verfahren der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Der Primärenergiefaktor der Fernwärme beträgt 0,24. Damit werden Wärmeübergabestationen/Hausanschlüsse von STEAG für Bauvorhaben in NRW gemäß Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) gefördert. Die Höhe der Förderung für Wärmeübergabestationen beträgt bis zu 1.000 EUR.

Antragstellung und Bewilligung

Anträge können bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Antragsvordrucke erhalten Sie bei der

Bezirksregierung Arnsberg Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW
Goebenstraße 25
44135 Dortmund 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch bei NRW direkt, dem Bürger- und ServiceCenter unter der Telefon-Nr. 0211 837 1927.

Wenn Sie dieses Förderprogramm des Bundes in Anspruch nehmen möchten, machen wir Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass eine Beauftragung von STEAG Fernwärme GmbH durch Sie erst dann erfolgen darf, wenn Ihnen der Bewilligungsbescheid vorliegt.

KfW-Programme

Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten Sie günstige Kredite, um selbst genutztes Wohneigentum zu erwerben, um bestehenden Wohnraum instand zu setzen oder zu modernisieren. Auch wird die Reduzierung von CO2-Emissionen z. B. durch Umstellung auf Fernwärme von STEAG und die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert. Einen Förderantrag müssen Sie vor Beginn der Baumaßnahme bei Ihrer Hausbank stellen.

 

InnovationCity roll out

Klimagerechter Stadtumbau im Ruhrgebiet

Der InnovationCity roll out steht für eines der größten Projekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Ziel ist es, den ursprünglich für die Modellstadt Bottrop entwickelten Prozess auf weitere Städte im Ruhrgebiet zu übertragen und klimagerechte Stadtquartiere zu entwickeln. In Bottrop wurden seit 2010 mehr als 70 Einzelprojekte aus verschiedenen Handlungsfeldern (z. B. Energie, Mobilität, Wohnen etc.) definiert. Als Partner von InnovationCity haben wir von der ersten Stunde an Projekte und konkrete Maßnahmen angeboten. Der InnovationCity roll out trägt nun die in Bottrop gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse zum klimagerechten Stadtumbau in die Metropole Ruhr hinein. In 20 ausgewählten Quartieren des Ruhrgebiets werden ganzheitliche Quartiersentwicklungen nach dem Bottroper Vorbild initiiert.

Im InnovationCity Ruhr Informationssystem können Sie sich informieren, an welchen Projekten Sie sich beteiligen können und wofür es Fördermittel gibt.