Klimakavaliere haben Förderung verdient!

Nicht nur Land und Bund fördern effiziente Energienutzung mit verschiedenen Programmen. Weitere Fördermöglichkeiten eröffnen der CO2-Einsparbonus von STEAG Fernwärme sowie der InnovationCity roll out im Ruhrgebiet.

CO2-Einsparbonus

Fernwärme – eine gute Entscheidung für's Klima!

Fernwärme von STEAG wird überwiegend im Verfahren der umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugt. Der Primärenergiefaktor der Fernwärme beträgt 0,39. Damit unterschreitet Fernwärme von STEAG den für die finanzielle Förderung von Wärmeübergabestationen/Hausanschlüssen im Rahmen des Programms progres.nrw“ des Landes NRW (für private Antragssteller) geforderten Wert von 0,7 deutlich. Kunden bekommen beim erstmaligen Anschluss des Gebäudes an das Fernwärmenetz nach der Förderzusage einen Zuschuss von bis zu 1.500 EUR.

Darüber hinaus bietet STEAG Fernwärme ab dem Jahr 2021 für alle Interessierten einen zusätzlichen CO2-Einsparbonus an: Die ersten 100 Anschlüsse, deren Gebäude wirtschaftlich neu an das vorhandene Fernwärmenetz angeschlossen werden, erhalten einen finanziellen Zuschuss von STEAG! Dieser richtet sich nach dem Wärmebedarf und der bisherigen Beheizung des Gebäudes. 

Bisheriger Energieträger

Wärmebedarf nur Raumheizung

Wärmebedarf Raumheizung und Warmwasser

Nachtspeicherheizung

1.000 EUR 1.500 EUR

Erdgas, Heizöl, Sonstige

500 EUR 750 €

Mit der Umstellung auf Fernwärme können Sie persönlich einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn pro verbrauchter Kilowattstunde (kWh) Fernwärme fällt deutlich weniger CO2,e an, als etwa beim Einsatz von Heizöl oder Erdgas.

Dank der ressourcen- und klimaschonenden Wärmeerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung liegen die CO2-Emissionen der Fernwärme von STEAG aktuell bei 174,9 CO2,e/kWh – das ist uns auch gutachterlich bestätigt worden. Das entsprechende Zertifikat steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

Zertifikat CO2-Emissionsfaktor

Legt man die Treibhausgasemissionsfaktoren alternativer Wärmeversorgungstechnologien zugrunde, liegt der Treibhausgasemissionsfaktor bei Nachtstromheizungen bei rund 560 g CO2,e/kWh, bei Heizöl bei 310 g CO2,e/kWh und bei Erdgas immer noch bei 240 g CO2,e/kWh. 

progres.nrw

Inhalt und Ziel der Förderung

Die förderpolitischen Aktivitäten des Landes NRW hinsichtlich Energie sind in dem Programm "progres.nrw" gebündelt. Teil dieses Programms ist die Richtlinie zur Förderung der rationellen Energieverwendung, der regenerativen Energien und des Energiesparens, die nunmehr auch die Förderung der Nah- und Fernwärme berücksichtigt. So wird ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen geleistet.

Voraussetzung und Höhe der Förderung in 2021

Da Fernwärme von STEAG überwiegend im Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wird und unser Primärenergiefaktor deutlich kleiner 0,7 ist, werden Wärmeübergabestationen/Hausanschlüsse von STEAG für Bauvorhaben in NRW in 2021 gemäß Richtlinienerlass des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEBWV) des Landes NRW gefördert. Die Höhe der Förderung für Wärmeübergabestationen beträgt 1.000 EUR.

Das Förderprogramm trat am 04.02.2021 in Kraft.

Antragstellung und Bewilligung in 2021

Anträge können im Zeitraum vom 04.02. bis voraussichtlich 20.11.2021 bei der Bewilligungsbehörde gestellt werden.

Antragsvordrucke erhalten Sie bei der

Bezirksregierung Arnsberg Abteilung 6 - Bergbau und Energie in NRW
Goebenstraße 25
44135 Dortmund 

Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch bei Nordrhein-Westfalen direkt, dem Bürger- und ServiceCenter unter der Telefon-Nr. 0211 837 1001.

 

KfW-Programme

Bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten Sie günstige Kredite, um selbst genutztes Wohneigentum zu erwerben, um bestehenden Wohnraum instand zu setzen oder zu modernisieren. Auch wird die Reduzierung von CO2-Emissionen z. B. durch Umstellung auf Fernwärme von STEAG und die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert. Einen Förderantrag müssen Sie vor Beginn der Baumaßnahme bei Ihrer Hausbank stellen.

 

InnovationCity roll out

Klimagerechter Stadtumbau im Ruhrgebiet

Der InnovationCity roll out steht für eines der größten Projekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Ziel ist es, den ursprünglich für die Modellstadt Bottrop entwickelten Prozess auf weitere Städte im Ruhrgebiet zu übertragen und klimagerechte Stadtquartiere zu entwickeln. In Bottrop wurden seit 2010 mehr als 70 Einzelprojekte aus verschiedenen Handlungsfeldern (z. B. Energie, Mobilität, Wohnen etc.) definiert. Als Partner von InnovationCity haben wir von der ersten Stunde an Projekte und konkrete Maßnahmen angeboten. Der InnovationCity roll out trägt nun die in Bottrop gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse zum klimagerechten Stadtumbau in die Metropole Ruhr hinein. In 20 ausgewählten Quartieren des Ruhrgebiets werden ganzheitliche Quartiersentwicklungen nach dem Bottroper Vorbild initiiert.

Im InnovationCity Ruhr Informationssystem können Sie sich informieren, an welchen Projekten Sie sich beteiligen können und wofür es Fördermittel gibt: